Klima- und Energiemodellregion Krems

Was ist eine KEM?

Was ist eine KEM?

Die "Klima- und Energie-Modellregionen" (KEM) sind ein Programm des Klima- und Energiefonds. Österreichische Gemeinden werden dabei unterstützt, unabhängiger von fossiler Energie zu werden. Die Nutzung nachhaltiger Energieträger (Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie) soll forciert und Energie eingespart werden. 

Die KEM Krems ist Teil eines bestehenden Netzwerks in ganz Österreich, mit dem gemeinsamen Ziel der vollständigen Versorgung aus erneuerbaren Energien und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen. Die umgesetzten Projekte unterstützen die regionale Wertschöpfung, sichern Arbeitsplätze in der Region und leisten einen Beitrag zu einer intakten Natur. 

Die KEM Krems

Die KEM Krems

Die Stadt Krems ist seit 2011 eine KEM und arbeitet seither aktiv an einem fließenden Übergang vom fossilen zum erneuerbaren Energiezeitalter mittels konkreter Aktionen und Projekten zu den Themen erneuerbare Energiegewinnung und der Steigerung von Energieeffizienz.

Trägerorganisation
Öffentlicher Träger der KEM ist die Stadt Krems an der Donau, die Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsziele verfolgt und Innovationen fördert. Verankert sind diese Ziele beispielsweise in diversen Stadtsenats- und Gemeinderatsbeschlüssen. 

Stadtentwicklung
Wesentlich für eine nachhaltige Zukunft ist das Leitbild des Stadtentwicklungsprozesses „Krems 2030“. Die Stadt Krems übernimmt Verantwortung für die nachhaltige Stadtentwicklung, um die Lebensqualität ihrer Bürger:innen langfristig zu sichern. 

Die Ziele der KEM Krems

Die Ziele der KEM Krems

Die übergeordneten Ziele der KEM Krems sind die Reduktion von Treibhausgasemissionen sowie eine unabhängige Energieversorgung mit erneuerbaren Energiequellen. Es sollen sowohl in kommunalen Einrichtungen als auch mit Betrieben und Haushalten bewusstseinsbildende Aktionen und energiewirksame Maßnahmen umgesetzt werden, um eine unabhängige Energieversorgung der Region zu unterstützen. Dabei steht die Fokussierung auf die Bereiche Energieeinsparung & Effizienzsteigerung sowie schadstofffreie Mobilität im Vordergrund.

Durch Einsparungen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie der Versorgung aus erneuerbaren Energien soll eine Minderung des Geldabflusses aus der Region aufgrund von Energieimporten erwirkt werden. Stattdessen soll die Wertschöpfung innerhalb der Region, der Aufbau von Know-how und die Schaffung von Arbeitsplätzen vorangetrieben werden. Die Erweiterung des Mobilitätsangebotes und der öffentlichen Infrastruktur um beispielsweise E-Ladestationen oder der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Fahrradwege soll langfristig zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen führen.

Die Modellregionsmanagerin & KEM Kernteam

Die Modellregionsmanagerin & KEM Kernteam

Seit Jänner 2024 ist DI Stefanie Widhalm Klima- und Energiemodellregionsmanagerin von Krems und für die Abwicklung des Förderprogrammes und Umsetzung der Projekte der KEM Krems zuständig. 

Kontaktdaten
DI Stefanie Widhalm 
02732 801-304
umwelt@krems.gv.at

Bertschingerstraße 13
3500 Krems an der Donau 

Das Kernteam mit seinen Mitgliedern aus Politik, Verwaltung und externen Expert:innen ist ein interdisziplinäres Team engagierter Personen, die die Zukunft von Krems mitgestalten wollen. Hauptaufgabe des Kernteams ist die strategische und inhaltliche Planung aller KEM Aktivitäten. In regelmäßig stattfindenden Kernteamsitzungen werden die Zielerreichung der Maßnahmen sowie einzelne Arbeitsschritte erarbeitet.

Dem KEM-Kernteam gehören Peter Molnar (Bürgermeister der Stadt Krems), Stefanie Widhalm (KEM-Managerin), Reinhard Weitzer (Baudirektor der Stadt Krems), Karl Rauscher (Bereichsleiter Facility- und Energiemanagement), Alexandra Ambrosch (Umweltgemeinderätin und Mobilitätsstadträtin), Patrick Mitmasser (Umweltgemeinderat) , Alexander Simader (spectra today GmbH), Matthias Zawichowski (im-plan-tat Raumplanungs-GmbH & Co KG) sowie Eva Otepka (Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich) an.