„Mit jeder zusätzlichen Photovoltaikanlage machen wir Krems ein Stück unabhängiger von fossilen Energieträgern und investieren nachhaltig in die Zukunft unserer Kinder. Die Erweiterung am Kindergarten Hamerlingstraße zeigt, wie Klimaschutz und verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln Hand in Hand gehen“, betont Bürgermeister Peter Molnar.
Die Erweiterung ist Teil der städtischen Sonnenstrom-Offensive. Auf Basis einer Potenzialanalyse werden schrittweise geeignete kommunale Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Mit derzeit 20 PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden und einer installierten Wechselrichterleistung von insgesamt 963 kW zählt Krems bereits zu den Vorreitern im kommunalen Ausbau der Sonnenenergie. Noch im heurigen Jahr werden weitere Anlagen mit rund 210 kW Wechselrichterleistung in Betrieb genommen.
„Durch die Verdoppelung der Leistung können wir den Eigenverbrauch deutlich steigern und den Bezug von Netzstrom reduzieren. So nutzen wir die vorhandenen Dachflächen optimal und erhöhen die Energieeffizienz unserer Gebäude nachhaltig“, erläutert Karl Rauscher, Bereichsleiter Facility- und Energiemanagement.
Im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 50 Prozent des erzeugten PV-Stroms direkt an den jeweiligen Produktionsstandorten verbraucht. Weitere 36 Prozent konnten über die stadteigene Energiegemeinschaft „EEG Stadt Krems“ an anderen Standorten des Magistrats genutzt werden.
Im Zuge der Arbeiten wurde nicht nur die Leistung der Anlage von 15 auf 30 kWp verdoppelt, sondern ebenso die bestehende Anlage modernisiert und teilweise mit neuen Solarmodulen ausgestattet. Damit befindet sich die gesamte PV-Anlage nun auf einem einheitlichen technischen Stand. In die Photovoltaikanlage des Kindergartens Hamerlingstraße wurden rund 24.000 Euro investiert
Das Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „KEM Krems“ umgesetzt.