Entsiegelungsplan
Krems setzt auf gezielte Entsiegelung
Krems setzt auf gezielte Entsiegelung
Der Entsiegelungsplan wurde von der Baudirektion erarbeitet und in Abstimmung mit den zuständigen Dienststellen – dem städtischen Straßen- und Wasserbau, der Abwasserbeseitigung sowie der GIS-Abteilung – fachlich plausibilisiert. Das Konzept wurde in zwei Sitzungen des Gemeinderatsausschusses II (GRA II) beraten, diskutiert und ergänzt. Offene Fragen wurden dabei von den jeweiligen Expertinnen und Experten der magistratischen Dienststellen beantwortet.
Die Stadt Krems konzentriert ihre Entsiegelungsmaßnahmen auf Flächen, die sich im städtischen Eigentum befinden oder für die sie die Pflegeverantwortung trägt. Dabei handelt es sich in der Regel um Nebenflächen, wie etwa PKW-Stellplätze, oder um Projekte zur Klimawandelanpassung.
Ein durchschnittlicher PKW-Stellplatz wird vom städtischen Straßen- und Wasserbau – ohne Berücksichtigung von Zu- und Nebenflächen – mit einer Fläche von 12,5 m² (5 m × 2,5 m) angesetzt. Künftig soll jährlich das Flächenäquivalent von 100 Stellplätzen entsiegelt werden, was einer Gesamtfläche von 1.250 m² entspricht.
Da es im Straßenbauprogramm zu unterjährigen Verschiebungen kommen kann, wird für die Zielerreichung ein dreijähriger Durchrechnungszeitraum festgelegt, beginnend mit dem Jahr 2025.
Entsiegelte Parkflächen, Austraße Krems
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